Wildblumen Mischungen für wildbienen

wildBee.ch hat 7 Wildblumen-Samenmischungen zusammengestellt in Zusammenarbeit mit Jürg Hädrich.

Alle Wildblumen Mischungen für Wildbienen sind in unserem webshop erhältlich.

Neue Mischung

BIENENSCHMAUS

Für Wildbienen und Honigbienen

enthält 33 ein- und mehrjährige Wildblumen, speziell für Bienen. Geeignet für Beete, Töpfe, Balkonkistli mit normaler Gartenerde etc.

Inhalt reicht für 1 - 2 m2.

Huflattich, Wiesensalbei, Rotklee, Zaun-Wicke, Schnittlauch, Rapunzel-Glockenblume, Rundblättrige Glockenblume, Wiesen-Flockenblume, Gemeines Sonnenröschen, Feld-Witwenblume, Gemeine Margrite, Echte Kamille, Muskateller Salbei, Leindotter, ausgebreitete Glockenblume, Hufeisenklee, Wiesen-Ferkelkraut, Hornklee, Saat-Esparsette, Klatschmohn, Heilziest, Schwedenklee, Inkarnatklee, Färberkamille, Kornblume, Skabiosen-Flockenblumen, Wilde Möhre, Acker-Schwarzkümmel, Dost, Gelbe Reseda, Leimkraut, Arznei-Thymian, Buchweizen.

© wildBee/genaurichtig

 

Neue Mischung

HUMMELIMISCHUNG

23 mehrheitlich einheimische, ein- und mehrjährige Wildblumen speziell für Hummeln. Geeignet für ruderale bis fette Böden an sonnigen bis halbschattigen Standorten.

Gefleckte Taubnessel, Geflecktes Lungenkraut, Beinwell/Echter Wallwurz, Berg-Flockenblume, Goldnessel, Hornklee, Saat-Esparsette, Aufrechter Ziest, Gemeiner Wundklee, Schwarznessel, Acker-Glockenblume, Skabiosen-Glockenblume, Gewöhnlicher Natternkopf, Wiesen-Platterbse, Löwenschwanz, Grosse Brunelle, Heil-Ziest, Riesen-Ysop, Gewöhnliche Färberscharte, Gewöhnlicher Teufelsabbis, Muskateller-Salbei, Wilde Karde

© wildBee/genaurichtig

 

 

 

 

 

 

Ergänzungen zu den Informationen auf der Packung.

Vorbereitung der Aussaatstelle: Die Stelle sollte immer sauber (frei von Unkraut, Fremdbewuchs etc.) und gut abgesetzt sein (die letzte tiefe Bearbeitung über 3 cm bzw. das Ausbringen von neuem Substrat liegt 3 - 4 Wochen zurück): Je besser der Boden vorbereitet ist, desto erfolgreicher das Ergebnis!

Optische Hilfe zum Start: Mit zusätzlichem Anpflanzen von Stauden ergeben sich besonders schöne Farb- und Schwerpunkte in einem Beet.

Aussaat: Der Packungsinhalt reicht für 1 - 2 m2.

In zwei Arbeitsgängen, 1 x längs und 1 x quer aussäen, nicht einarbeiten, nur leicht anklopfen (z.B. mit einem Brett) oder anwalzen. Nicht wässern. Gutes anklopfen/anwalzen hilft den Boden feucht zu halten und kann zudem schützen vor Vogel- und Schneckenfrass.

Grundsätzliches zur Pflege: Wenig Pflege nötig, aber die ist umso wichtiger: die jährliche Pflege ist sehr wichtig, da sonst der Verlust an Arten ständig zunehmen würde. Was zu dominant wird, selektiv schneiden. "Unkraut" schneiden ist besser als jäten, weil dabei oft erwünschte Keimlinge gestört werden!

Es kann sein, dass im Substrat Wildbienen nisten, hier sin spannende Beobachtungen möglich. Bei Belegungen besser nur schneiden statt jäten um die Nester nicht zu zerstören.

50540 Ruderal Für unbewachsene, sonnige Standorte - wie ungenutzte Flächen, Ruderalstelle, Rohboden, Kies, Schotter, grosse Töpfe etc.

Mit: Natternkopf, Hufeisenklee, Aufrechter Ziest, Klatschmohn, Färberkamille, Acker-Glockenblumen, Weiden-Alant, Wegwarte, Gelbe Reseda, Bisam Malve etc.                      

Erde: Rohboden, Schotter, Kies - nicht humisiert.

Substrat für die Topfkultur: Kies, Sand oder Schotter mit wenig Bio-Gartenerde

Pflege im Aussaatjahr: Kein Schnitt, kein Dünger, keine Bewässerung, keinerlei Pflanzenschutzmittel!

Pflege in den Folgejahren:

Bei Bedarf auslichten, nachsäen. Evtl. 1 Schnitt alle 2 Jahre in der vegetationsfreien Zeit (Oktober bis Februar) Nach 3 - 5 Jahren neuen Platz für Erstbesiedler (Ruderalpflanzen) schaffen. Besonders beim Rainfarn darauf achten, dass er sich nicht zu stark ausbreitet.

Beim Schnitt von markhaltigen Stängel (z.B. Königskerze) darauf achten, ob sie belegt sind (erkennbar an Löchern im Mark oder an den Seitenwänden. Solche Stängel trocken aufbewahren, bis die Wildbienen geschlüpft sind.

50541 Mager Für magere, sonnig bis heisse Standorte - wie Sandflächen, Wiesen, Weg, Beet, Steingarten, Südlagen, Balkonkistli mit Sand und Kiesgefüllt etc.

Mit: Rundblättrige Glockenblumen, Natternkopf, Sonnenröschen, Margrite, Hauhechel, Zaunwicke, Schafgarbe, Origanum etc.                                                                                    

Erde: sehr magerer Boden, sandig, Steine, Kies - nicht humisiert.

Substrat für Topfkultur: Sand und sehr wenig Bio-Gartenerde (maximal 15%).

Pflege im Aussaatjahr: Blüht zum ersten Mal nach einer ersten Überwinterung. Im ersten Jahr sieht man nur Unkraut - das muss so sein! Wenn es zu hoch und zu dicht wird (es fällt kein Licht mehr auf den Boden) ist ein Säuberungsschnitt auf 10 cm nötig (nicht jäten). Schnittgut vorsichtig zusammennehmen, um die feinen Keimlinge nicht zu stören.

Pflege in den Folgejahren: 1 Schnitt jeweils im Juli. Grosse Flächen gestaffelt schneiden. Schnittgut nicht als Gras abführen und nicht während Wochen liegenlassen, sondern: Vor einer Schönwetterperiode schneiden, damit es während 3 Tagen trocknen kann, erst dann das     trockene, duftende Heu zusammennehmen und abführen (z.B. an Kleintierhalter).

50542 Fett Für nährstoffreiche, frische Standorte - wie Fettwiesen, Rasenstück, Beete, Töpfe, Balkonkistli mit normaler Gartenerde etc.

Mit: Brunelle, Milchkraut, Wiesensalbei, Edel-Gamander, Skabionsenflockenblume, Echte Kamille, Ausgebreitete Glockenblume, Wiesenschaumkraut etc.

                                                                                                                                                      

Erde: normale Gartenerde

Substrat für die Topfkultur: Bio-Gartenerde und wenig Kompost.

Pflege im Aussaatjahr: Ein Teil der Wildblumen blüht erst nach der ersten Überwinterung. Im ersten Jahr sieht man auch Unkraut - das muss so sein! Wen es zu hoch und zu dicht wird (es fällt kein Licht mehr auf den Boden) ist ein Säuberungsschnitt auf 10 cm nötig (nicht jäten). Schnittgut vorsichtig zusammennehmen um die feinen Keimlinge nicht zu stören. Keinerlei Pflanzenschutzmittel!

Pflege in den Folgejahren: Was sich zu stark vermehrt wenn nötig vermindern. Verblühtes zurückschneiden. Wenn nötig nachsäen.

50543 Schattig Für schattige, nährstoffreiche Standorte - wie Hauswände, Nordseiten, Wegsäume, Hecken, Hinterhöfe, grosse Töpfe etc.

Mit: Geflecktes Lungenkraut, Knäuelblütige Glockenblume, Rindsauge, Wald-Witwenblume, Wiesen-Platterbse, Färberscharte etc.                                                                                                                                                

Erde: normale Gartenerde an schattigem Standort.

Substrat für die Topfkultur: Bio-Gartenerde.

Pflege im Aussaatjahr: An nährstoffreichem Standort sind evtl. ein oder mehrere Säuberungsschnitte auf 10 cm nötig. Keine Düngung, keine Bewässerung.

Pflege in den Folgejahren: Unerwünschtes herausschneiden, zu Dominantes selektiv herausstechen (z.B. Beinwell, wenn er überhand nimmt). Aus Rücksicht auf die zahlreichen Bewohner nur jedes 2. Jahr in der vegetationsfreien Zeit (Oktober bis Februar) schneiden und Schnittgut abführen.

50544 Feucht Für frische, feuchte bis sumpfige, sonnig bis leicht schattige Standorte - wie Ränder von Biotop, Bach oder Tümpel, Waldrand, Hecke, Flur, Topf etc.

Mit: Blutweiderich, Gilbweiderich, Sumpfziest, Teufelsabbiss, Nesselblättrige Glockenblume, Wiesenflockenblumen etc.                                                                                                        

Erde: Gartenerde, frischer bis feuchter Standort.

Substrat für die Topfkultur: Bio-Gartenerde

Pflege im Aussaatjahr: Blüht zum ersten Mal nach einer ersten Überwinterung. Im ersten Jahr sieht man nur Unkraut - das muss so sein! Wenn es zu hoch und zu dicht wird (es fällt kein Licht mehr auf den Boden) ist ein Säuberungsschnitt auf 10 cm nötig (nicht jäten). Schnittgut vorsichtig zusammennehmen, um die feinen Keimlinge nicht zu stören.

Pflege in den Folgejahren: 1. Schnitt in der ersten Juni-Hälfte, 3 Tage trocknen lassen. Evtl. sind 2 - 3 Schnitte pro Jahr nötig. Grosse Flächen gestaffelt schneiden. Schnittgut nicht als Gras abführen und nicht während Wochen liegen lassen, sondern: vor einer Schönwetterperiode schneiden, damit es während 3 Tagen trocknen kann, erst dann das trockene, duftende Heu zusammennehmen und abführen (z.B. an Kleintierhalter). Laufend selektiv "Unkraut" entfernen.